Rezension: „The Silkworm“ (Robert Galbraith)

Kurz vor Weihnachten habe ich mir selber ein Geschenk gemacht: Einen neuen JK Rowling, weil ich 15 Jahre zuvor diese wunderbare Autorin und ihre Geschichten kennenlernen durfte. Und auch wenn ich damit vermutlich der Rezension ein wenig vorweg greife und die Geschichten um Cormoran Strike so ganz anders sind als Harry Potter, war es doch wieder einfach nur toll, zur Weihnachtszeit mit einem Rowling-Buch auf der Couch oder im Bett zu liegen.

silkworm

Einmal ein Foto ohne Schutzumschlag, da dieser beim Kauf schon etwas lädiert war und ich ihn deshalb lieber zum Lesen abgemacht habe. (Foto: Privat)

 

Inhalt:

Owen Quine, ein umstrittener Autor, wird vermisst und seine Ehefrau bittet Cormoran Strike um Hilfe. Sie denkt, ihr Mann wäre nur wieder abgetaucht, wie er das schon häufiger getan hat, um sich interessanter zu machen. Inmitten vieler langweiliger Beziehungs-Fälle ist das Verschwinden von Owen Quine eine interessante Ablenkung, aber bald finded Strike heraus, dass hier ein Verbrechen begangen wurde.

Zentral in der gesamten Handlung ist der groteske unveröffentlichte Roman des Autors, in dem nahezu jeder aus seinem Leben diffamiert und beleidigt. Motive dafür, Quines Leben zu beenden gibt es also viele und Strike und seine schlaue Assistentin Robin Ellacott haben alle Hände voll zu tun, das Gewirr aus unterschiedlichsten Befindlichkeiten und Intrigen zu entwirren.

Mein Eindruck:

Die Lektüre des Vorgängerbandes „The Cuckoo’s Calling“ war zwar schon einige Zeit her, aber nach nur wenigen Seiten war ich wieder mit allen Charakteren vertraut und schon komplett gefesselt von der Handlung. Anfangs ging es ein wenig ruhig los, das Verschwinden von Quine zog sich ein wenig hin, aber da gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Strike und Robin thematisiert wurde, fiel mir das eigentlich erst im Nachhinein auf.

Zwischendurch hatte ich ein oder zweimal das Gefühl, dass ich den Überblick über die vielen verschiedenen Figuren verlieren könnte, da auch Klienten anderer Ermittlungen von Strike zur Sprache kamen, aber am Ende war das dann doch trotz meines schlechten Namensgedächtnisses kein Problem.

Wie immer bei Büchern von Jo hat es mich fasziniert, auf welch scheinbar einfache Art und Weise sie ihren Charakteren Leben einhaucht, ihnen unterschiedliche Persönlichkeiten zu geben vermag und sie wie echte Menschen wirken lässt. Selbst bei Nebenfiguren, die nur selten im Buch vorkamen, hatte ich das Gefühl, es wären Charaktere, die eine eigene Geschichte haben – und ich nur aufgrund des Verlaufs der Geschichte Bruchteile davon erfahren würde.

Fazit:

Durchweg war „The Silkworm“ spannende Lektüre und besonders der rasante Schluss gefällt mir und ich hoffe, es gibt bald Band drei dieser Reihe. Liebe Mrs. Rowling, ich scheine seit 15 Jahren nichts anderes zu tun, als auf neue Bücher von Ihnen zu warten.

Wer den Stil Rowlings mag und nichts gegen etwas blutigere Thriller hat, sollte bei diesem Buch zugreifen!

5 von 5 Sternen.

Weiteres zum Buch:

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Sphere
  • Sprache: Englisch
  • ISBN 10: 1408704021
  • ISBN 13: 9781408704028
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Ein Gedanke zu “Rezension: „The Silkworm“ (Robert Galbraith)

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