Montagsfrage: In welcher Umgebung liest Du am meisten?

montagsfrage_bannerDie Montagsfrage von Buchfresserchen ist diese Woche irgendwie mehrdeutig.

Am meisten im Sinne von „am häufigsten“ lese ich wohl unterwegs. Das war eigentlich schon immer so, durch den Kindle ist es aber noch deutlicher zu spüren – meine Handtasche ist nämlich erheblich leichter! Früher habe ich immer das ein oder andere Buch noch irgendwie reingequetscht und dann in der Straßenbahn oder im Bus zur Uni ausgepackt. Oder in der S-Bahn auf dem Weg zum Wochenend-Besuch bei den Eltern. Auch jetzt nach der Uni lese ich noch immer ganz viel, wenn ich mit den Öffentlichen unterwegs bin.

Den meisten Lesefortschritt – wenn das mit „am meisten“ gemeint ist – verzeichne ich in ruhigen Situationen. Ich kann problemlos mehrere Kapitel während einer mittellangen Straßenbahnfahrt verschlingen, wenn aber draußen vor der Haustür die Kinder wieder die Alarmanlagen der parkenden Autos mit ihren Bällen auslösen, dann ist es mit der Leseruhe meist dahin. Umgekehrt lese ich auch schon mal stundenlang hier bei mir daheim, während der Kindle in der Straßenbahn wieder zurück in die Handtasche wandert, weil ein ganzes Rudel Kinder lärmend jeden ruhigen Gedanken zerstreut.

Könnt Ihr bei Lärm oder lauten Gesprächen um Euch herum dennoch lesen?

 

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2 Gedanken zu “Montagsfrage: In welcher Umgebung liest Du am meisten?

  1. Ich lese auch häufig wenn ich unterwegs bin. Beim Arzt, im Auto, wenn ich nicht selbst fahren muss oder sonstigen Aktionen bei denen ich irgendwie warten muss.
    Dabei ist es mir eigentlich total schnuppe ob eine Horde Kinder neben mir schreit oder nur leise Duddel Musik aus ein paar Lautsprechern zu hören ist. Wenn ich ein richtig gutes, spannendes Buch in der Hand halte, dann lese ich.
    Nur selten, werde ich abgelenkt, wenn ich mal hoch gucken muss, weil ein Kind über seine eigenen Füße gefallen ist, oder ein Gespräch stattfindet, das ich interessant finde, lese dann aber ganz entspannt weiter und lasse mich nicht ablenken.

    • Bewundernswert! Gut, manche Geräusche kann ich auch ausblenden (Musikgedudel beispielsweise geht relativ gut, es sei denn, es ist „Hammer auf Kopf“) – aber bei Kindergeschrei hört bei mir die Konzentration auf. Leider. Also: Hut ab! 😉

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