Leseparty light zum Jahresende – Update 31.12.

Eigentlich per Zufall bin ich über die Leseparty gestoplert: Als ich „mal eben“ gucken wollte, was so in meiner Twitter-Timeline los ist, entdeckte ich den Hashtag und da ich sowieso schon den ganzen Tag am Lesen war, stieg ich spontan ein.

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Logo by primeballerina’s books & Die Liebe zu den Büchern

Für diejenigen, die ebenso planlos gucken wie ich vor einigen Stunden noch:

Leseratten, die nicht auf der Frankfurter Buchmesse zu finden waren, haben sich sozusagen im Netz virtuell getroffen. Auf Twitter unter dem Hashtag #Leseparty und in der Facebook-Veranstaltung wurde sich über Bücher ausgetauscht, gelesen, gebloggt… sozusagen das ganze virtuelle Büchermenschen-Leben war in diesen Tagen komprimiert im Netz zu finden.

Nun, zwischen den Jahren, haben viele frei und natürlich kann man diese Zeit lesend verbringen: Deshalb haben Jess von primeballerina’s books und Petzi von Die Liebe zu den Büchern diese weitere Leseparty organisiert. „Light“ ist sie übrigens, weil es keine Gewinnspiele – wie zur Buchmesse in FFM – geben wird. Macht nix, denke ich mir – zumindest mein SuB wird es danken.

Offiziell beginnt die Leseparty am Samstag, 26. Dezember um 10 Uhr und endet am Donnerstag, 31. Dezember, um 12 Uhr. Jeder kann jederzeit mit jedem Buch mitmachen, Tweets schreiben, bloggen – sich sozusagen austoben. Und ich mache einfach mal mit und bastle Updates in diesen Blogpost wann immer es mir gerade passt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mitmacht und/oder meine Lesereise hier verfolgt.

Stand 26.12.2015 – 20:15

Da ich mein Blog auch ein wenig als Lesetagebuch betrachte, möchte ich meine Erlebnisse bei der Leseparty nicht nur in Tweets festhalten, sondern auch hier ein wenig „konservieren“.

Mein Tag begann heute recht übermüdet, denn unser Papagei in meinem Elternhaus zwitschert, wenn er wach ist – egal, wie lange ich in der vergangenen Nacht gelesen habe. Da ich in meinem Buch „nur noch ein Kapitel“ lesen wollte (und es schließlich halb 1 Uhr früh war), war der Kaffee gegen 9 Uhr dringend nötig.

Dann beschlossen meine Eltern und ich einstimmig, dass der Tagesplan darin bestand, möglichst effektiv faul zu sein. Also rauf auf die Couch und Buch in die Hand: „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ von Mattias Boström hatte mich kurz vor meiner Krankheit erreicht und die Zeitreise durch Sherlock Holmes‘ Geschichte (über die Idee vor so vielen Jahren bis hin zu diversen Verfilmungen und dem Erfolg der BBC Serie heute) hat mich größtenteils erfolgreich von krampfenden Bronchien und dichten Nebenhöhlen abgelenkt.

Heute habe ich es beendet und bin begeistert – das ist ein Buch für jeden Holmes-Fan! Eine Rezension folgt hoffentlich auch bald – und mir fällt gerade ein, dass ich noch eine Rezension zu einem weiteren Holmes-Buch in den Entwürfen habe, die wohl irgendwann auch mal online gehen sollte (*hust*).

Nach Spaziergang, einem Konzertfilm zu Roger Waters‘ The Wall“ und dem sehr leckeren Abendessen geht es nun mit dem Weihnachtsgeschenk der lieben Jule von Jules Leseecke weiter: „Mit brennender Geduld“ von Antonio Skármeta verspricht nicht nur, ein Handschmeichler zu sein.

Stand 27.12.2015 – 20:15

Nachdem der ganze Tag irgendwie für alles mögliche draufging (Fingernägel machen, Essen, Diplomarbeit der Schwester retten…) kam ich jetzt endlich dazu, ein paar Seiten zu lesen.

Gestern Abend bin ich ja spontan noch auf die englische Schmuckausgabe von Harry Potter Band 1 umgestiegen, deshalb habe ich eben erst „Mit brennender Geduld“ begonnen. Warum dieser abendliche Sinneswandel gestern? Nun – weil Weihnachten war und ich da immer sehr sentimental bin, was Harry Potter anbelangt. Am 24.12.1999 bekam ich nämlich Band 1 und 2 geschenkt – weshalb ich Harry immer mit Weihnachten verbinde. Als dann Heiligabend die Schmuckausgabe unterm Baum lag… Tja. Da hab ich dann erstmal feuchte Augen gehabt. Da ich jedes Jahr an Weihnachten Harry lese, und gestern der letzte der Weihnachtsfeiertage war… schlussfolgerte mein Hirn, dass jetzt nur Harry als Lektüre machbar wäre. Mein „nur noch ein Kapitel“-Vorsatz ging dann auch dementsprechend flöten und es war wieder sehr spät.

Deshalb also heute erst „Mit brennender Geduld“ – und hier mein erster Eindruck: Sehr schöne Sprache – ein wenig verschachtelte Sätze, aber genau das mag ich, wenn sie dennoch verständlich sind. Und das sind sie. Werde immer neugieriger auf die Sprache!

Stand 31.12.2015 – 11:00

Ich stelle gerade fest, dass das letzte Update – nämlich von gestern Nachmittag nicht gespeichert wurde. Während ich hier also WordPress verfluche und mich ärgere, keine Sicherheitskopie gemacht zu haben, ein kurzer Abriss der letzten Tage:

Für diejenigen, die auf der Leseparty von meiner Mittelohrentzündung gehört haben: Meine Ohrenschmerzen werden besser, ich kann relativ gut und „ausgeglichen“ mit beiden Ohren hören. Das ist ja schon mal viel wert.

Lektüretechnisch bin ich ebenfalls vorangekommen – wenn auch mein benebeltes Hirn so manche Seite doppelt oder dreifach lesen musste. Aber Lesen im Bett geht immer, auch wenn’s ein Krankenbett ist. „Mit brennender Geduld“ habe ich beendet und bin begeistert von dieser wunderbar poetischen Sprache – es macht definitiv Lust darauf, mehr Autoren aus Südamerika herauszusuchen und deren Bücher zu lesen. Mein SuB schreit, und es ist Jules Schuld, denn von Ihr habe ich das schicke Büchlein – das noch dazu in meiner Lieblingsfarbe daher kommt – zu Weihnachten bekommen.

Aktuell lese ich – wieder einmal – parallel: „Lektüre zwischen den Jahren – zur Ruhe kommen“ habe ich von meinen Eltern bekommen, wie auch schon den Vorgängerband im letzten Jahr. Gedanklich befinde ich mich also in Büsum, höre das Rauschen meiner geliebten Nordsee und atme den Duft des Wattenmeeres ein – denn dort kann ich wunderbar zur Ruhe kommen. Die kleinen Geschichtchen und Anekdoten sind zudem herrlich für meinen Kopf, der sich manchmal einfach nicht auf längere Texte einlassen kann.

Die anderen beiden Bücher, in denen ich schmökere, spielen beide in der Harry Potter-Welt. Die Schmuckausgabe – in der englischen Version – von Harry Potter Band 1 ist leider etwas unhandlich, wenn man liegt, also wird da immer mal wieder ein Kapitel gelesen, wenn mein Kopf es mitmacht. Und „Amortentia“ spielt ebenfalls in Harrys Welt, allerdings in Deutschland. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll – lese es jedoch mit einem Augenzwinkern und bin mal gespannt ob diese Mischung aus alternativem Universum und Fanfiction hält was sie verspricht.

Damit geht für mich die Leseparty auch schon zu Ende und ich möchte Jess und Petzi ganz herzlich danken für die lieben Tweets, die ganze Aktion und die tollen Lesestunden auf Twitter 😉

Und quasi als Rettung für all diejenigen die nicht feiern können oder wollen (oder krank sind…), geht es mit der Leserei weiter bei Influenza Bookosa mit dem #Lesefeuerwerk.

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7 Gedanken zu “Leseparty light zum Jahresende – Update 31.12.

  1. Guten Morgen, das effektive Faulenzen betreibe ich zur Zeit auch. Ich habe erst hier durch deinen Beitrag von der „Leseparty“ erfahren, vielen Dank, dass du das Prinzip noch mal erklärst 🙂 Meine „Lesepartys“ beginnen meist auch erst abends, wenn langsam alle zur Ruhe kommen. Ich habe munkeln hören, dass es eine Weihnachtsfolge der „Sherlock“-Serie geben soll, aber bislang bin ich noch nicht darauf gestoßen. Viele Grüße und Spaß beim Lesen!

    • Guten Abend 😉

      Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar – ja, heute geht es auch bei mir erst am Abend mit der Party los. Also kein Stress 😉 Und als Tipp: Sherlock – „The Abominable Bride“ gibt es am 1.1. auf BBC1 zu sehen und direkt danach auf iTunes. Der Staffelpass (für eine Folge – bissl doof, aber egal) ist hier bereits gekauft ^^ Vielleicht hilft Dir diese Info 🙂

      Liebe Grüße und ebenfalls viel Lesespaß!

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