Goethe und Schiller

Goethe und Schiller – diese Namen bedeuten für die einen unsägliche Langeweile im Deutschunterricht, andere verbinden damit jedoch viel Lesefreude. Ich gehöre zu letzterer Kategorie und habe die Unterrichtsstunden zu den „Weimarer Jungs“ geliebt. Immer mal wieder packt mich auch jetzt die Neugier, mehr über diese beiden Persönlichkeiten und die Zeit, in der sie gelebt haben, zu erfahren. Manche Bücher habe ich bereits gelesen, andere stehen auf der Wunschliste und bei wieder anderen bin ich mir noch unsicher und freue mich über Tipps von Euch.

(Foto: S. Schückel)

Kurzvorstellung gelesener Bücher:

  • In Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist, von Stefan Bollmann lernt man eine privatere Seite des Dichters kennen – auch Schiller spielt hier eine Rolle – und erkennt, dass man auch heute noch viel von der Lebensweise des großen Meisters lernen kann.
  • Der Comic Faust von Flix überträgt das berühmte Drama in die Neuzeit und lässt mit Witz, Charme und viel Detailtreue Goethe-Fanherzen höher schlagen.
  • Goethes Werther ist wohl eines seiner bekanntesten Werke und dennoch habe ich es erst lange nach Ende meiner Schulzeit gelesen.
  • Wie auch die Rezension zum Werther ist der Artikel zu Stefan Bollmanns Frauen und Bücher etwas älter – ich möchte ihn Euch dennoch nicht vorenthalten. Hier geht es weniger direkt um Goethe und Schiller, sondern vielmehr um Frauen in der Literatur – aber auch in diesem Buch finden sich viele Informationen zu ihrer Lebenszeit

Ich habe übrigens mehrere Ausgaben meiner Lieblingswerke der Dichter: Schillers Die Räuber habe ich sowohl als Hamburger Leseheft als auch als ledergebundene Taschenausgabe und den Faust habe ich als Hamburger Leseheft, den Reclam-Nachdruck der ersten Ausgabe, als Schmuckausgabe mit Illustrationen und als Taschenausgabe in altdeutscher Schrift. Vermutlich bleiben diese Versionen nicht die einzigen in meiner Sammlung.

Abseits von Büchern*

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Die Filme Schiller, Goethe! bzw. Die geliebten Schwestern kann ich – abseits aller Lektüre – sehr empfehlen. Natürlich wurden einige biographische Aspekte an die Dramaturgie angepasst, jedoch vermitteln diese Filme vor allem ein wunderbares Gefühl für die damalige Zeit. Goethe! verbindet zudem gekonnt die Geschichte des Werthers mit der seines Dichters und wann immer ich den Namen „Goethe“ jetzt lese, muss ich unweigerlich an die Schauspielkunst von Alexander Fehling denken. Und, auch wenn der Schauspieler nicht unumstritten ist, gehört für mich die Gründgens Inszenierung zur besten Faust-Adaption für die Theaterbühne.

 

Wunschliste

Auf der Wunschliste der Bücher über Schiller und Goethe steht bei mir Schiller, Lotte und Line ganz weit oben, da dieses Buch Grundlage des oben genannten Filmes Die geliebten Schwestern ist. Ansonsten möchte ich folgende Bücher sehr gerne lesen:

 

 

 

 

(Die Listen sind keineswegs vollständig und werden immer mal wieder aktualisiert. Verlinkungen auf die Verlagsseiten dienen der Übersichtlichkeit und sind nicht gesponsert.)

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