Rezension: „Und wenn die Welt verbrennt“ (Ulla Scheler)

Man könnte meinen, Ulla Scheler habe ein Faible für Naturgewalten. Mein Interesse an ihrem ersten Roman – „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ – war dadurch geweckt, dass es eine Geschichte ist, die am Meer spielt und ich Erzählungen rund um das Meer besonders faszinierend finde. Ihr Schreibstil, der einen packt und nicht mehr…

Rezension: „Und es schmilzt“ (Lize Spit)

Wenn mich Überraschungspost erreicht, bin ich oft nervös und hoffe, dass es kein Buch ist, dass ich mir selbst bereits gekauft habe. Als mich kürzlich Post von LovelyBooks erreichte, war ich besonders glücklich, denn seit einer Unpacking-Session der lieben Buchkolumne auf Instagram (müsst Ihr bei Gelegenheit unbedingt verfolgen!) war ich auf das Buch, das das…

Rezension: „Vintage“ (Grégoire Hervier)

Wenn ich ehrlich bin, konnte ich mit Musik erst etwas anfangen, nachdem ich Musik in der Schule abgewählt hatte. Schnöde Notenlehre oder das Auswendiglernen irgendwelcher Jahreszahlen oder Werke berühmter Künstler fand ich einfach nur furchtbar langweilig und ich konnte diejenigen nicht verstehen, die der Musik ihr Leben verschrieben. Nach und nach – nicht zuletzt auch…

Rezension: „Das kalte Blut“ (Chris Kraus)

Was für ein Buch: 1200 Seiten. Drei Monate Lesezeit. Und seit mehr als vier Wochen überlege ich nun, wie ich meine Gedanken zu diesem Werk in Worte fassen kann. Ich habe viele Seiten an Notizen neben mir liegen, Skizzen der Charakterbeziehungen, herausgeschriebene Zitate – kurz: Gedankenstützen, die mir allerdings nur umso mehr vor Augen halten,…